Der Computer als Vermögensverwalter

In Großbritannien soll es wohl schon ein Trend sein. Und nun kommt der auch zunehmend nach Deutschland: Computer übernehmen den Job von Vermögensverwaltern.
Die Financial Times Deutschland schreibt dazu im Artikel Internetbasierte Anlage – Computer verdrängen Vermögensverwalter:
"Das Programm – mit vollem Namen: Strategische Anlage Modellierung (SAM) – fragt Nutzer nach Vermögensverhältnissen, Risikoneigung, Anlagehorizont und Renditeerwartung, ermittelt daraus eine Investmentstrategie, schlägt passende Fonds mehrerer Gesellschaften vor und fährt zum Ende der Laufzeit hin das Risiko des Portfolios herunter, ähnlich wie ein klassischer Lebenszyklusfonds."
In dem Artikel ist vom Programm SAM die Rede, das von der Firma Fidelity entwickelt wurde. Auf der Homepage des Unternehmens heißt es zum Thema:
"Mit SAM berät und begleitet Sie Fidelity von der Ermittlung Ihrer persönlichen Anlagestrategie bis zum Erreichen Ihres Ziels – alles in einer kostengünstigen und bequemen Komplettlösung. Ob Sie kurzfristig Liquidität sichern, laufende Erträge erzielen oder mittelfristig Vermögen auf- und ausbauen möchten – mit SAM finden Sie Ihren Weg zum Ziel."
Das klingt zunächst einmal beängstigend, aber auch durchaus sinnvoll. Vor allem scheint das Programm – wenn denn das PR-Deutsch mit Inhalten hinterlegt ist – wirklich transparent zu sein. Die Entwicklung scheint zu dem zum passen, was jüngst in der Zeit berichtet wurde. Im Artikel Twitter weiß es besser wurde darauf hingewiesen, dass man anhand der Auswertung von Schlagworten in Twitter erkennen könne, welche Entwicklung die Aktie von einzelnen Unternehmen nehmen wird. Auch hier wird die Ersteingabe des Menschen durch Maschinen gescannt, um daraus Empfehlungen abzuleiten, die dem Menschen dienen sollen…
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