Welcher Typ sind Sie – Manager, Fachkraft oder Unternehmer?

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Es ist ein altes Bonmot, das man gerne von Handwerkern hört, die ihr eigenes Unternehmen führen: "Ich bin selbständig. Ich arbeite selbst und ständig." Da wird etwas auf den Punkt gebracht.
Wer sein Unternehmen langfristig erfolgreich führen möchte, der sollte den Schritt vom Selbständigen hin zum Unternehmer schaffen. Ja ist denn das nicht das Gleiche? Das dachte ich auch immer, bis ich das Buch "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer" von Stefan Merath gelesen habe.
Und zu diesem Thema gibt es auch den passenden Fachartikel "Der Übergang vom Selbständigen zum Unternehmen." Darin werden drei unterschiedliche Typen unterschieden, die ein Unternehmen braucht:
- Die Fachkraft ist der Macher. Die Fachkraft reagiert auf Ereignisse, auf Dinge, die zu tun sind. Wenn etwas ansteht, macht es die Fachkraft selbst.
- Der Manager ist derjenige, der Struktur und Ordnung schafft. Arbeit bedeutet für ihn, Systeme zu schaffen und zu steuern. Diese sollen zur optimalen Lösung von Aufgaben befähigen.
- Der Unternehmer ist der, der neue Visionen entwickelt. Er ist der Träumer und der Motor. Der Unternehmer lebt in der Zukunft und hat eine besondere Weltanschauung.
Beim eingangs beschriebenen Handwerker ist der Chef zugleich die Fachkraft, im besten Fall noch der Manager. Letztlich brauchen Unternehmen aber alle drei Typen. Und so wird beschrieben:
"Die Rolle des Gründers muss sich also von der Fachkraft hin zum Unternehmer wandeln. Der Kern des Problems liegt also in der Veränderung des Unternehmers als Person. Das Unternehmen selbst ist dann nur der Spiegel der Unternehmerpersönlichkeit."

