Welcher Typ sind Sie – Manager, Fachkraft oder Unternehmer?

Welcher Typ sind Sie - Manager, Fachkraft oder Unternehmer?
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Es ist ein altes Bonmot, das man gerne von Handwerkern hört, die ihr eigenes Unternehmen führen: "Ich bin selbständig. Ich arbeite selbst und ständig." Da wird etwas auf den Punkt gebracht.

Wer sein Unternehmen langfristig erfolgreich führen möchte, der sollte den Schritt vom Selbständigen hin zum Unternehmer schaffen. Ja ist denn das nicht das Gleiche? Das dachte ich auch immer, bis ich das Buch "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer" von Stefan Merath gelesen habe.

Und zu diesem Thema gibt es auch den passenden Fachartikel "Der Übergang vom Selbständigen zum Unternehmen." Darin werden drei unterschiedliche Typen unterschieden, die ein Unternehmen braucht:

- Die Fachkraft ist der Macher. Die Fachkraft reagiert auf Ereignisse, auf Dinge, die zu tun sind. Wenn etwas ansteht, macht es die Fachkraft selbst.

- Der Manager ist derjenige, der Struktur und Ordnung schafft. Arbeit bedeutet für ihn, Systeme zu schaffen und zu steuern. Diese sollen zur optimalen Lösung von Aufgaben befähigen.

- Der Unternehmer ist der, der neue Visionen entwickelt. Er ist der Träumer und der Motor. Der Unternehmer lebt in der Zukunft und hat eine besondere Weltanschauung.

Beim eingangs beschriebenen Handwerker ist der Chef zugleich die Fachkraft, im besten Fall noch der Manager. Letztlich brauchen Unternehmen aber alle drei Typen. Und so wird beschrieben:

"Die Rolle des Gründers muss sich also von der Fachkraft hin zum Unternehmer wandeln. Der Kern des Problems liegt also in der Veränderung des Unternehmers als Person. Das Unternehmen selbst ist dann nur der Spiegel der Unternehmerpersönlichkeit."

LinkedIn, Facebook, Xing

LinkedIn, Facebook, Xing
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Hierzulande kennt man LinkedIn sicherlich. Bei den Social Networks ist Facebook aber einen ganz gehörigen Schritt weiter in Sachen Bekanntheitsgrad und Nutzerzahlen. Und bei den User-Zahlen ist im deutschsprachigen das Karrierenetzwerk Xing sicher noch weiter angesiedelt als LinkedIn – jenes US-Unternehmen, das so etwas wie das Facebook für das Business ist. Aber sicher nur fast.

Auf www.it-times.de haben sie sich in dem Artikel Warum LinkedIn nicht Facebook ist einmal ausführlich mit dem Business-Netzwerk LinkedIn befasst.

Und dort heißt es unter anderem:

"Während sich der Aktienkurs des Social-Networking-Portal Facebook seit dem Börsengang im Mai nahezu halbiert hat, können sich die Aktionäre des anderen großen Social-Media-Portals LinkedIn über Kursgewinne von mehr als 100 Prozent freuen."

Und weiter:

"Der Unterschied ist einfach und banal. LinkedIn spricht mit seinen Recruiting-Services vor allem Geschäftskunden an, Konsumenten spielen bei der Umsatz- und Ertragsentwicklung nicht die große Rolle. LinkedIn bietet Personalern eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die richtige Besetzung für offene Stellen zu finden. Dieses Angebot nehmen offenbar immer mehr Personalverantwortliche und Nutzer an. Die Zahl der LinkedIn-Mitglieder kletterte zuletzt auf 175 Millionen weltweit, wobei das Unternehmen insbesondere in Europa und in Deutschland zuletzt kräftig gewachsen ist und dort dem lokalen Marktführer Xing offenbar Marktanteile abnimmt."

Auch in der Welt sprechen sie vom "Anti-Facebook" in dem Artikel LinkedIn begeistert die Anleger und vielleicht wird es für Xing nun eng...

Der Computer als Vermögensverwalter

Der Computer als Vermögensverwalter
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In Großbritannien soll es wohl schon ein Trend sein. Und nun kommt der auch zunehmend nach Deutschland: Computer übernehmen den Job von Vermögensverwaltern.

Die Financial Times Deutschland schreibt dazu im Artikel Internetbasierte Anlage – Computer verdrängen Vermögensverwalter:

"Das Programm – mit vollem Namen: Strategische Anlage Modellierung (SAM) – fragt Nutzer nach Vermögensverhältnissen, Risikoneigung, Anlagehorizont und Renditeerwartung, ermittelt daraus eine Investmentstrategie, schlägt passende Fonds mehrerer Gesellschaften vor und fährt zum Ende der Laufzeit hin das Risiko des Portfolios herunter, ähnlich wie ein klassischer Lebenszyklusfonds."

In dem Artikel ist vom Programm SAM die Rede, das von der Firma Fidelity entwickelt wurde. Auf der Homepage des Unternehmens heißt es zum Thema:

"Mit SAM berät und begleitet Sie Fidelity von der Ermittlung Ihrer persönlichen Anlagestrategie bis zum Erreichen Ihres Ziels – alles in einer kostengünstigen und bequemen Komplettlösung. Ob Sie kurzfristig Liquidität sichern, laufende Erträge erzielen oder mittelfristig Vermögen auf- und ausbauen möchten – mit SAM finden Sie Ihren Weg zum Ziel."

Das klingt zunächst einmal beängstigend, aber auch durchaus sinnvoll. Vor allem scheint das Programm – wenn denn das PR-Deutsch mit Inhalten hinterlegt ist – wirklich transparent zu sein. Die Entwicklung scheint zu dem zum passen, was jüngst in der Zeit berichtet wurde. Im Artikel Twitter weiß es besser wurde darauf hingewiesen, dass man anhand der Auswertung von Schlagworten in Twitter erkennen könne, welche Entwicklung die Aktie von einzelnen Unternehmen nehmen wird. Auch hier wird die Ersteingabe des Menschen durch Maschinen gescannt, um daraus Empfehlungen abzuleiten, die dem Menschen dienen sollen…